Gedanken über Liebe

Liebe LeserInnen,

59|ich habe heute morgen geschrieben und über meine Glaubenssätze nachgedacht. Einer der bedeutendsten, den ich mir in den letzten Jahren zu eigen gemacht habe, beruht auf einem Zitat von George Bernhard Shaw:

“Liebe ist die Fähigkeit, den Menschen, die uns wichtig sind, die Freiheit zu lassen, die sie benötigen, um so sein zu können, wie sie sein wollen – unabhängig davon, ob wir uns damit identifizieren können oder nicht.”

Staunend den Kopf über diese Worte zu beugen und zu nicken, ist eine Sache, sie zu leben, eine andere.

Ich halte diese Erklärung von Liebe, die man auf alle Beziehungen, wie auch Freundschaften und Bekanntschaften ausweiten kann, für eine der wichtigsten Grundlagen, um friedlich miteinander auf diesem Planeten leben zu können – unter der Voraussetzung, dass die Liebsten respekt- und würdevoll mit anderen Lebewesen umgehen.

Wenn das nicht der Fall sein sollte, denke ich, darf und sollte man Einfluss nehmen.

Ich bin dankbar, mich heute an das Zitat erinnert zu haben und möchte meine Begeisterung darüber mit euch teilen.

Toleranz kann sehr befreiend sein.

Für einen selber und die Menschen, die man gern hat.

Ich wünsche euch einen Tag, an dem die Spur, die zu euren Träumen führt, magisch leuchtet und euch den Weg weist. 🙂

Schreibt und lest schön!

Euer Sebastian

Schreiben ist Schutz

Liebe LeserInnen,

anbei teile ich eine Schreibübung mit euch. Zehn Minuten habe ich geschrieben, ohne den Füller abzusetzen. Viel Spaß!

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Schreiben ist Schutz. Ein Felsen, der einen nahe eines Vulkans behütet.

Indem ich schreibe, vermag ich nicht den Ausbruch von Vulkanen zu verhindern, aber die Tätigkeit hilft mir, Katastrophen zu überstehen. Nachdem die Lava Häuser unter sich begraben hat, mag alles um mich herum trostlos wirken, aber als Autor besitze ich die Macht, die Zeiten miteinander zu verschmelzen und Segmente des Vergangenen zum Leben zu erwecken.

Als Mensch, der oft von Kontakten zur Außenwelt gelebt hat, zehre ich heute immer mehr von Begegnungen mit meiner Innenwelt. Die Schätze, die innerhalb eines Menschen verborgen sind, können wir schreibend mit einer Flauschdecke zu Tage fördern und wie Ereignisse unseres Alltags bestaunen.

Räumlich gesehen ist die Größe der Welt gewaltig, kaum mit unserer Vorstellung zu erfassen, aber das, was sich in uns befindet, ist mindestens genauso groß und voller Kostbarkeiten, die wir zwar nicht schmecken und riechen, wohl aber fühlen und genießen dürfen. Gelegentlich mit verstörender, aber noch viel häufiger mit aufbauender Wirkung.

Die Schätze in uns zu heben, bedeutet, dass sie im Umfeld sichtbar werden: Im verträumten Glänzen unserer Augen, in unserem Einfühlungsvermögen, unserem sich stets erneuernden Wesen und unseren Visionen.

Schreiben heilt.

Schreibt und lest schön!

Euer Sebastian