Die Sache mit den Socken

Liebe Träumer,

Der Film »Forrester – Gefunden« über den zurückgezogenen Schriftsteller Forrester, der einen begabten Jugendlichen fördert, wirkt auf mich inspirierend. Auf die Frage seines Schützlings, warum Forrester die Socken links rum trage, antwortet der Autor: »Weil Socken eine Fehlkonstruktion sind. Die Nähte sind innen. Das drückt auf die Zehen …«

Das veranlasste mich, sie auch mal andersherum zu tragen. Ohne die Aussage hätte ich den Unterschied kaum gespürt, aber ich jetzt fühlen sich meine Socken auf der Haut ein wenig bequemer an.

Ein Gedanke beschäftigt mich:

Warum bin ich nicht schon selbst zu dieser verblüffende Erkenntnis gelangt?

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Der Film ist u. a. mit Sean Connery hervorragend besetzt und nicht nur für Schreibbegeisterte interessant.

Die Story erinnert ein wenig an »Good will hunting«, einen Film mit Robin Williams und Matt Damon, der mich ähnlich begeistert.

Und jetzt frage ich euch: Seit ihr bereit für die Revolution und die Sockennähte außen zu tragen?

Ich verdenke euch nicht, falls ihr zögert. Vielleicht sehen wir uns ja eines Tages in der Stadt und zwinkern uns zu, wenn ein hochgerutschtes Hosenbein den Blik auf die Nähte freigibt 😉

Träumt, lest und schreibt schön!

Euer Sebastian