Der Baum in mir

58|Liebe LeserInnen,

viele gute Gedanken kommen mir bei Spaziergängen:

Wenn ich schwach bin, bin ich schwach. Wenn ich stark bin, bin ich stark. Ich darf so sein, wie ich gerade bin. Das macht mich glücklich.

Ein weiser Mann sagte mal zu mir: »Ich habe den Eindruck, dass das Schreiben wie ein Baum in Ihnen gewachsen ist, der immer weitere Äste schlägt, und Sie selbst dann stabilisiert, wenn tragende Säulen wegbrechen.« Es ist lange her, dass ich diese Worte hörte. Aber erst jetzt wird mir deren Bedeutung und Ausmaß bewusst. Oft habe ich das Gefühl, dass mir das Schreiben geholfen hat, mich selbst besser anzunehmen. In mir pulsiert das Gefühl, dass ich erst am Anfang stehe. Bezaubernde Textschätze liegen vor mir und warten darauf, gehoben zu werden. Um diese Erfahrung zu machen, muss man nicht viele Bücher lesen. Füller und Briefpapier reichen.

Lest, schreibt und träumt schön!

Euer Sebastian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.