Ein sommerliches Zitat

#autorenwahnsinn #sommerloch-Edition #tag 4

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Liebe LeserInnen,

für das sommerliche Zitat habe ich in alten Texten gekramt. Denkt ihr auch, dass Schmetterlinge Geschöpfe sind, die den Sommer bereichern?

Wenn dem so ist, habe ich ein passendes Zitat für euch, dass zum Autorendasein passt, und zu dem ich euch die Entstehung nahebringen möchte.

Am Abend eines meiner Geburtstage ließ ich das vergangene Lebensjahr Revue passieren, trank ein Glas Wein und fragte mich: Was hat ein Schriftsteller mit einer Raupe gemeinsam?« (Wenn ihr mich fragen möchtet, um welchen Rotwein es sich dabei handelte, kann ich das nachvollziehen. Sicherlich wollt ihr vemeiden, den Gleichen zu trinken. Wer will sich am Abend seines Geburtstages schon so eine Frage stellen? Nun, auch wenn es euch überrascht, ich fand es äußerst spannend, mich mit dieser Frage auseinanderzusetzen.) Nachdem ich eine Weile darüber sinnierte, hatte ich sie. Die Quintessenz:

»Die Rohfassungen von Schriftstellern und Schmetterlingen sind für die Tonne, mit Geduld kann bei ihnen etwas Schönes entstehen, und bei der Veröffentlichung bekommen beide das große Flattern!«

Warum diese Erkenntnis für mich so bedeutsam ist, dass ich sie hier niederschreibe? Ich liebe Schmetterlinge und die Metamorphose, die nicht nur bei diesen wunderbaren Faltern, sondern auch in jedem von uns möglich ist – so kann ein Vergleich zwischen einer Raupe und unserem menschlichen Wesen ebenfalls interessant sein. So, nun genug philosophiert.

Als ich ein Jugendlicher war, fragte mich mein Großvater einmal: »Weißt du, warum die Philosophen Philosophen heißen?« Ich schüttelte ratlos mit dem Kopf. »Weil sie viel sofen!« Jetzt verstehe ich, was er damit gemeint hat.

Euer Sebastian

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