Kann ein Autor die Welt verändern?

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Liebe LeserInnen,

 

kann ein Autor die Welt verändern?

dieser Frage ging Ronny Rindler auf https://www.rindlerwahn.de/die-welt-veraendern/ nach. In seinem wertvollen Beitrag geht der Autor und Schreibcoach auf einen wichtigen Aspekt ein:

Selbst, wenn man mit seinen Texten nicht viele Leser erreicht, verändert man sich dank des Schreibens selbst. Und wenn man sich selbst verändert, verändert man auch seine Wirkung auf das Umfeld, dem man begegnet. Das mag sich hochtrabend anhören, aber ich rede hier nicht davon, Massenbewegungen auszulösen, ich rede von einem kleinen, bescheidenen Beitrag, den man als Autor leisten kann.

Dieser kleine Beitrag ist einer der Gründe, warum ich schreibe. Jeder Autor hat Lieblingsthemen, die in Werke Einzug finden.

In meinen Texten sind Attribute wie Empathie, Toleranz und Vergebung sowie Themen wie Wertschätzung, Freundschaft, Liebe, der Umgang mit Verlusten und Verletzungen Laternen, die die Straßen meiner Texte beleuchten.

Wenn ich mich in der fiktionalen Welt damit auseinandersetze, kann ich die Resultate der gedanklichen Diskurse in die Wirklichkeit übertragen. Diesen Effekt habe ich schon des Öfteren erfahren.

Es gibt ein Zitat von Gandhi, das ich passend finde:

»Als Menschen liegt unsere Größe nicht in dem, wie wir die Welt erneuern können, das ist ein Mythos des Atomzeitalters, sondern in dem wir uns selber erneuern.«

Das ist eine Weisheit, die man in wenigen Sekunden lesen und vergessen kann.

Das wäre ebenso vernünftig wie Jura zu studieren und das Grundgesetz dabei wie ein Boulevardmagazin durchzublättern, um es danach achtlos wegzuschmeißen.

In dem Satz steckt eine Substanz, über die es sich nachzudenken lohnt.

Meiner Meinung nach.

Andere Können wir nicht ändern, aber wir können uns selbst verändern.

Wenn man schreibt, durchdenkt man Zusammenhänge tiefer, als wenn man drüber redet und denkt.

Alleine deswegen lohnt sich das.

Ich glaube, dass viele Autoren das für sich herausgefunden haben, Autoren, die weiterschreiben, egal, wie groß der Publikumserfolg ist.

Ich möchte mit einem Aphorismus schließen, den ich mir mal überlegt habe:

»Mit dem Verstand können wir versuchen, die Welt zu verstehen. Mit Fantasie werden wir sie verändern.«

Euer Sebastian

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