Lektionen einer Ideensuche

Liebe Leserinnen und Leser,

einige Wochen schob ich verschiedene Ideen für die Fortsetzung von “Der letzte Abschied: Teil 2 – Bestimmung des Herzens” (www.amazon.de/dp/B00THNHD38) hin und her. Zufrieden war ich bis gestern mit keinem meiner bisherigen Einfälle. Gestern unterhielt ich mich mit einem Freund und erzählte ihm, dass ich dabei sei, die Vorbereitung für den letzten Teil zu treffen. Ich gestand ihm, bisher noch keine überzeugenen Fortsetzungsmöglichkeiten entwickelt zu haben. Dann begann ich: “Was wäre wenn Daniel Kleve….” Ich schilderte ihm in der Folge interessante Ideen, über die ich vorher überhaupt nicht nachgedacht hatte. Er fand sie spannend und interessant und ermutigte mich, ihnen weiter nachzugehen.

Kennen Sie das auch?
Nur dadurch, dass ein anderer zuhört, kommen Sie selbst auf die Lösungen von Problemen, die Sie bis dato nicht selbst lösen konnten? Nach dem Gespräch setzte ich mich an den PC und brainstormte über eine Stunde (in dieser Zeit kamen vielfältige neue Gedanken zur Welt, von denen ich vor dem Telefonat nicht zu träumen gewagt hätte.) Am Ende stand – grob skizziert – das Grundgerüst für Teil 3 meiner Trilogie.

Als ich die Handlungsideen heute Nachmittag meiner Frau vorstellte, spannte sie mich erst eine Weile auf die Folter, um mir dann zu sagen, dass sie die Ideen gut fand, sie aber für eine Kurzgeschichte zu komplex seien, der Stoff reiche für einen ganzen Roman. Als ich ihr erklärte, dass Teil 3 zwischen 40 und 60 Taschenbuchseiten lang wird und zusammen mit Teil 1 und 2 als Kurzroman erscheinen soll (Teil 3 wird auch separat als ebook veröffentlicht), war sie wieder guter Dinge – ein gutes Omen, wenn meiner Frau in der Vergangenheit meine Ideen gefielen, sind immer gute Geschichten entstanden. Wenn sie nach dem Lesen der Rohfassung Vorschläge zur Verbessserung gemacht hatte, gelang es mir oft, die Qualität der Erstfassungen noch deutlich zu steigern.
Was lerne ich daraus?
1. Meine Ehefrau hat ein sehr feines Gespür –
es lohnt sich, öfter auf sie zu hören 😉
2. Freunden zuzuhören ist ebenso wichtig, wie sie selbst zu Zuhörern zu machen.
3. Zuspruch und Gegenwart von nahestehenden Menschen fördern Lebensfreude und Inspiration.

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