Sieben Worte

Gespannt war ich, nachdem ich um Feedback zu diesem Buch gebeten wurde. Zumal der Autor des Romans der Programmierer der Schreibsoftware Patchwork ist, die ich nutze. Können Programmierer mehr als Einsen und Nullen schreiben?, fragte ich mich.

Wenn ich Bücher lese, wünsche ich mir, dass in meinem Kopf Bilder entstehen, die mich mit den Protagonisten mitzittern und -freuen lassen.
In den vorausgegangenen Rezensionen auf amazon wurde schon einiges gesagt, was ich so unterschreiben würde.
Margot hat in ihrer früheren Beziehung Grausames erlebt. In diesem Zusammenhang beeindruckt mich die Authentizität, mit der Martin Danesch das Gefühlsleben darlegt, das die Protagonisten Margot und Bernhard erleben.
Sowohl die inneren Konflikte der Hauptfiguren als auch die äußeren Konflikte wurden glaubwürdig beschrieben.
Die Charaktere sind vielschichtig und tiefgründig, wie die von realen Menschen. Einzig der Charakter des Bösewichts ist mir etwas zu eindimensional geraten. Da fehlen mir ein paar Grautöne zu dem schwarz gezeichneten Bild von Margots Exmann.
Warum ich dennoch fünf Sterne gebe?
Weil mich die Geschichte mitgerissen hat, weil sie mich hat mitfühlen lassen, als wären Margot und Bernhard vor meinen Augen zum Leben erweckte Menschen.
Stilistisch haben mir die wunderschönen Metaphern gefallen, sowie die flüssig zu lesende Schreibweise.
Absolut empfehlenswert!

 

 

www.amazon.de/dp/B06XRNN29D

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.