Zwangsentschleunigung

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16. Tür

Schneegestöber – unsere heutige Folge verzögert sich, Schneewehen haben unserem Kanal den Flauschkopf verstopft. Die Folge muss sich erst durch den weißen Niedergang kämpfen, und wird einige Stunden verspätet ausgestrahlt. Ruft unseren Podcast bitte gegen Nachmittag auf, spätestens bis dahin dürften wir den Jahreszeitenkonflikt gelöst haben.

Düstere Typen greifen Arthur an und schlagen ihn zu Boden. In Erwartung, dass das Ende naht, entdeckt er einen Laubhaufen, aus dem ihn ein Augenpaar anstarrt.

Im Hochhaus in der Sterngasse ist alles möglich, auch ein Aufenthalt am Meer.

Die Hörer der heutigen Folge werden für die Verzögerung mehr als entschädigt. Denn am Ende wartet der Sommer auf sie.

Claudia Gogolin: DANKE, mit der Geschichte hast du mich geflasht!

Danke für die Geduld und nachher viel Spaß beim Hören:

Claudi und Sebastian

Wo ihr uns findet? Auf Spotify, podcast.de und Podcast Addict, indem ihr

»Flauschkopfkanal«

eingebt, und über den Podcastfeed auf tintenkuenstler.de oder claudiagogolin.de. Oder ihr ruft https://www.podcast.de/podcast/645639/

auf, dort gelangt ihr direkt zur Übersicht aller Folgen auf podcast.de.

Ihr habt den Anfang unseres Adventskalenders nicht mitbekommen? Kein Problem, ältere Folgen könnt ihr weiterhin aufrufen.

Claudia Gogolin und ich wünschen euch eine bunte Auszeit!

Flauschkopf ahoi!

Wenn Welten aufeinandertreffen

In meiner Jugend liebte ich die Serie »Star Trek – Die nächste Generation«. Um ehrlich zu sein, liebe ich sie heute noch.

Das Raumschiff Enterprise durchquerte das Weltall, um fremde Welten zu entdecken. Auf ihrer Reise machte die Crew um Captain Picard nicht nur Erfahrungen mit außergewöhnlichen Lebensformen, sondern auch mit überraschenden Weltanschauungen. Die »erste Direktive« verbat den Sternenflotten-Offizieren, in das Leben anderer Zivilisationen einzugreifen.

Warum war das so? Soweit ich weiß, sollten die Gesellschaften nicht in ihrer natürlichen Entwicklung behindert werden. Diese Einstellung lässt einen wunderbaren Gedanken zu: Die hoch gebildeten Offiziere des Raumschiffs maßten sich nicht an, um jeden Preis ihre eigenen Ansichten durchsetzen zu wollen, sie nahmen die Fremden genauso wichtig wie sich selbst.

Sicherlich taten sie es, weil sie wussten, dass es ebenso unzählige Welten wie Meinungen gab, die Respekt verdienten. Zu Konflikten mit dieser eisernen Regel kam es, falls die Würde und das Leben anderer gefährdet waren. Wenn das passierte, beamte meist ein Außenteam auf den Planeten und bemühte sich, den zu Unrecht Unterdrückten zu helfen.

Warum schreibe ich über eine alte Science-Fiction Serie, die schon Staub angesetzt hat?

Weil ich glaube, dass so ein Verhalten beispielhaft für unser Miteinander ist.

Der Autor George Bernard Shaw sagte mal: »Liebe ist die Fähigkeit, den Menschen, die uns wichtig sind, die Freiheit zu lassen, die sie benötigen, um so sein zu können, wie sie sein wollen – unabhängig davon, ob wir uns damit identifizieren können oder nicht.«

Ich bin der Meinung, dass sich dieses Zitat als Leitstern empfiehlt: Mit dem Zusatz, dass wir eingreifen sollten, wenn die Würde von Lebewesen mit Füßen getreten wird.

Wie ein Freund von mir zu diesen Gedanken anmerkte, wäre es zudem eine besondere und wertvolle Herausforderung, Toleranz auch bei jenen aufzubringen, die uns nicht wichtig erscheinen. Wie viel friedvoller wäre das Leben auf unserer Welt, sollte das gelingen?

Jeder Mensch ist wie eine Welt in der Star Trek-Galaxie: Vielfältig. Einzigartig. Liebenswert.

Und wenn wir auf andere Welten treffen, egal welche Ethnien, Diagnosen, Religionen und Kontostände zu ihnen gehören, verdienen sie in erster Linie Respekt. Und jede Kommunikation hat die Chance, harmonisch zu verlaufen, wenn die Gesprächspartner sich nicht in ihrer Würde angreifen. Es kommt vor, dass wir auf Menschen treffen, die völlig unterschiedlich über das Leben denken. In dem Fall lohnt es sich, auf Gemeinsamkeiten zu schauen. Das dänische Fernsehen hat anschaulich gezeigt, wie so etwas auf magische Weise verbindet:

Es gibt Kommunikationsmodelle wie das Vier-Ohren-Modell, die gewaltfreie Kommunikation, und es gibt noch weitere Ansätze. Aber all diese Theorien nähren sich aus Respekt, Aufmerksamkeit für den anderen, Toleranz und Mitgefühl.

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum ich überhaupt über Verständigung schreibe? Weil respektvoller Umgang und Interesse am Gegenüber Freundschaften gedeihen lassen.

Und ich glaube, dass Glück entsteht, wenn wir Liebe und Freundschaften in das Haus unsers Lebens bitten; bleibt der Zugang hinter uns nicht verschlossen, blüht um uns herum bald ein Netzwerk, das uns stärkt.

So eine Gemeinschaft ist eine Quelle für seelische Gesundheit, ein Sinn für unser Leben und ein Beitrag für eine bessere Welt.

Über eine Liebesbeziehung der besonderen Art

Von dir wird erwartet, dass du dich angemessen kleidest, mit den richtigen Leuten deine Zeit verbringst und einem Job nachgehst, der stolz macht.

Erwartungen sind meist gut gemeint, oftmals jedoch nichts anderes als ein Korsett, das dein Leben formen soll.

Erwartungen beeinflussen den Lebensweg, den du einschlägst, verleiten aber dazu, dass du mehr für andere als für dich lebst.

Mein Weg war vorgezeichnet:

Abitur auf einer Wirtschaftsschule, Wehrdienst mit Bürotätigkeit, kaufmännische Ausbildung und Wirtschaftsstudium.

Bis auf das Studium hakte ich die Punkte ab, als handele es sich um eine Einkaufsliste. Ich hatte sie nicht geschrieben, und dennoch sollte sie meinem Lebensraum dienen. Einem Lebensraum, der nicht mein Lebenstraum war.

Ich war ein guter Schüler gewesen, der schließlich scheiterte. Bedingt durch Stress erkrankte ich an Schizophrenie.

Medikamente erlauben mir, klar zu denken, aber einige Symptome suchen mich unregelmäßig heim.

Nur mal angenommen, mein Leben sei eine Kneipe, in der ich als Barkeeper Gäste bediene und unterhalte:

Mr. Antriebslosigkeit bestellt bei mir den einen oder anderen Drink und hängt mit eingesackten Schultern am Tresen, völlig lethargisch, nicht mal in der Lage, das Bierglas anzuheben.

Mr. Erschöpfung jammert mit gedrückter Stimme, weil er nicht so kann, wie er will, er sieht schwarz, was die Erfüllung seiner Träume angeht.

Erst schlagen mir die düster gestimmten Gäste auf die Stimmung, aber dann lächele ich sie freundlich an und sage ihnen, dass ich sie willkommen heiße.

Ich schenke ihnen einen Drink ein und erkläre ihnen, dass sie morgen vielleicht keine Lust haben mich zu besuchen, weil Sie lieber mit Freunden kochen oder Scrabble spielen.

Und so ist es meist auch. Wenn die ungebetenen Besucher kommen, nützt es meinem Geschäft nicht, sie vor die Tür zu werfen. Ich lasse sie kommen und gehen. Sie sind Gäste, die dazugehören.

Akzeptieren und loslassen. Eine Einstellung, die entspannt.

Was hat das mit einer Liebesbeziehung zu tun?

Wenn du glücklich sein möchtest, ist es wichtig, dass du dich mit deinen Stärken und Träumen annimmst. Aber das ist noch nicht alles. Ebenso wichtig ist, dass du alles anerkennst, was dich einschränkt.

Wenn du das hinbekommst, bist du auf dem besten Weg, dich zu lieben und dem Ruf deiner Seele zu folgen.

Ob mir das gelingt?

Nicht immer. Manchmal finde ich mich zum Kotzen und bin gefrustet, fange sogar hin und wieder an, mich selbst zu bemitleiden. Aber ich mache Fortschritte.

Könnte es sein, dass wir uns alle selbst lieben, und es nur die Erwartungen und Glaubenssätze anderer sind, die die Liebe zu uns blockieren?

Selbstliebe hat übrigens nichts mit Egoismus und Überheblichkeit zu tun, vielmehr ist sie ein Leuchtfeuer, das die Menschen um dich herum mit Lebensfreude ansteckt.

Wenn du der Stimme deines Herzens folgst, spielt es keine Rolle, ob du krank und arbeitslos oder erfolgreicher Geschäftsführer bist.

Du wirst glücklich sein, weil du dich dir gegenüber verhältst wie ein liebevoller Partner.

Das ist eine Liebesbeziehung der besonderen Art. Immerhin bist du der einzige Mensch, der dein ganzes Leben mir dir zusammenlebt. Kein schlechter Grund, ja zu dir zu sagen, oder?

Die Freude über das Wirken des Sonnenwirbels in meinem Kopf

Verrückt. Unnormal. Durchgeknallt. Psycho. Was denkst du, wenn du solche Wörter hörst? Bestimmt nichts Gutes. Mitunter verwenden angepasste Menschen solche Ausdrücke, um Außenseiter in Kategorien wie »durchgedreht und gefährlich« oder »gescheitert« einzusortieren. Zweifelst du daran, dass man so denken könnte? Leider spiegeln solche Begriffe unsere Wirklichkeit.

Der Staat soll psychisch Kranke überwachen – das sieht ein neuer Gesetzesentwurf des Bundeslandes Bayern vor, wonach das Verlassen der Psychiatrie sogar der Polizei mitgeteilt werden würde. Patienten und Straftäter stünden für das Gesetz auf einer Ebene. Tatsächlich werden Gesunde ebenso häufig gewalttätig wie Betroffene psychischer Erkrankungen.

Ein Typ mit Rastalocken, der lautstark Selbstgespräche führt und den Briefkasten im Sommer mit Christbaumkugeln behängt, wird dann schnell zum »gemeingefährlichen Irren«, vor dem man die Gesellschaft schützen müsse. Unsicherheit. Angst. Hass. Vorverurteilung. So sieht oftmals die Kette aus, die selbst Politiker dazu bewegt, jemanden, nur weil er anders ist, als möglichen Verbrecher zu sehen.

Vielleicht fragst du dich gerade, was mir das Recht gibt, zu diesem Thema etwas Sinnvolles sagen zu dürfen. Nun, ich war zweimal akut an paranoider Schizophrenie erkrankt. Ich fühlte mich vom Geheimdienst verfolgt (was, wenn ich an das Vorhaben in Bayern denke, in Zukunft gar nicht so abwegig wäre), von der Mafia bedroht, ich glaubte sogar, ich sei Deutschlands Top-Agent auf geheimer Mission und könne Kugeln ausweichen. In jedem Blumenverkäufer sah ich einen Mafioso, der es auf mich abgesehen hatte.

Weißt du, wie vielen Menschen ich wehtat, als ich akut krank war? Keinem Einzigen. Das, was ich gerade aus meiner Vergangenheit erzählt habe, mag für dich schwer zu verstehen sein. Medizinisch gesehen hatte mein Körper zu viel von einem Botenstoff transportiert, wodurch ich meine Umwelt anders erlebte. Heute nehme ich Medikamente, und ich kann klar und reflektiert denken. Mich unterscheidet von Vielen, dass ich wenig Stress vertrage und Rente wegen voller Erwerbsminderung beziehe.

Was ist noch an mir anders? Ich bin oft euphorisch, durchlebe mitunter schwere Erschöpfungszustände, schreibe Geschichten, Blogbeiträge, Gedichte und erlaube mir, über das Leben und meine Träume beliebig und frei zu denken. Ich besitze viel Zeit, um fantasievoll zu sein. Seit ich kreativ schreibe, zieht ein Sonnenwirbel in meinem Kopf wohltuend Kreise, und im Gegensatz zu früher sucht er mich nicht nur in meinen Träumen auf, sondern auch in der Wirklichkeit. Auf YouTube findest du eine erfundene Geschichte über einen durchgedrehten Typen, der akut schizophren ist: https://www.youtube.com/watch?v=YZIjxv1RnvU&t=50s

Was veranstaltet mein Sonnenwirbel? Ich habe z. B. eine Pizza Speziale mit einem Zauberspruch bestellt, Socken unbeabsichtigt zu Hause in der Einfahrt verloren und Essen mit meinen Kurzgeschichten bezahlt. Eine Fingerpuppe sagt mir lauter Dinge, die ich nicht hören will, und ich habe im letzten Herbst Löwenzahn gepflückt, um besonderen Kaffee zuzubereiten.

Ich bin verrückt und deswegen nützlich. Ich habe Vorträge zum Thema Inklusion und über meine Krankengeschichte gehalten und einige Jahre eine Selbsthilfegruppe moderiert. Mit Einfühlungsvermögen, frechen Perspektiven, Verrücktheiten und Texten, die ich schreibe, mache ich die Welt ein wenig bunter und besser. Meinen Sonnenwirbel trage ich mit Stolz und Freude.

Neue Eingangstür

58|Seit Monaten schiebe ich die Überarbeitung meiner 2015 angelegten Homepage-Biografie vor mir her.

Mit einem Augenzwinkern habe ich mich nun dafür entschieden, eine etwas »andere« Biogafie über mich als Autor auf euch loszulassen. Ausschlaggebend war für mich die Frage, was Leserinnen und Leser von mir als Autor wirklich wissen möchten. Aber seht selbst:

https://tintenkuenstler.de/kurz-biographie/

Noch etwas hat sich geändert:

Unter der Kategorie »Soul la la – Es ist normal, verschieden zu sein« habe ich Beiträge gepostet, die ich bisher für »Soul la la« verfasst habe, und unter »Presse und Medien« habe ich das Interview aus dem Sommer 2018 hinterlegt, in dem ich offen über vergangene seelische Krisen spreche – und wie ich mit ihnen umgegangen bin:

https://tintenkuenstler.de/interview/

Ich wünsche euch eine bunte, aufregende Woche mit ein paar Oasen »Stille Zeit« zum Auftanken.

Schreibt, träumt und lest schön!

Euer Sebastian


2 – Helena

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2. Tür – Helena

Helena ist einsam. Es gibt jemanden, nachdem sie sich sehnt: Viktor, den Mann, der sie einst von Russland nach Deutschland gebracht hat. Wie geht Helena mit dieser Sehnsucht um?

 

Wo ihr uns findet?

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Ihr habt den Anfang unseres Adventskalenders verpasst? Kein Problem, ältere Folgen könnt ihr weiterhin aufrufen.

 

Flauschkopf ahoi!

1. Türchen – Marlon

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1. Türchen

Ich bin total aufgeregt! Es ist soweit! Der Flauschkopfkanal und »Das Hochhaus in der Sternengasse« öffnen die Pforten. Claudia und ich haben einen Monat lang verrückt freche Geschichten über sonderliche Bewohner eines Hochhauses geschrieben, die wir nun auf euch abfeuern möchten. Aber genug der Worte, nun öffne ich den Vorhang für Marlon Brandt:

Marlon steht nachts um Eins im Wintergarten und raucht Zigarre. Der Duft von gebratenem Fleisch dringt in seine Nase. Steckt etwa der Koch dahinter, der neben dem Eingang die Imbissbude betreibt? Dem würde er ein Ende bereiten!

Wo ihr uns findet?

Bei Spotify, podcast.de und Podcast Addict, indem ihr

»Flauschkopfkanal«

eingebt, und über den Podcastfeed auf tintenkuenstler.de oder claudiagogolin.de.

Oder ihr ruft direkt über diesen Link den Flauschkopfkanal auf (podcast.de).

Schreibt, träumt und hört schön!

Euer Sebastian

Das Hochhaus in der Sternengasse

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Liebe LeserInnen,

die Antwort lautet »Nein.« Ich habe keinen Thriller über ein Hochhaus voller Verrückter geschrieben. Es kommt viel besser: Mit meinem Schreibbuddy Claudia Gogolin habe ich ein Buch geschrieben, eine Sammlung überraschender, verrückter und frecher Geschichten, die alle am 24. Dezember spielen. In einem Hochhaus mit 24 Bewohnern … Halt … Ich will nicht zu viel verraten. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, welche ausgefallene Idee Claudia und ich hatten, schaltet doch mal rein – in unseren Flauschkopfkanal. Dort erkären wir, was wir mit euch vorhaben. Wo ihr uns findet?

Auf www.podcast.de (einfach »Flauschkopfkanal« eingeben, die erste Folge findet ihr auch hier)

Auf Spotify («Flauschkopfkanal« in der Suche eingeben)

Über die Podcast-App Podcast Addict (erhältlich im Google Playstore).

Oder über den eingebundenen RSS-Feed auf www.claudiagogolin.de oder meiner Homepage www.tintenkuenstler.de. Einfach im Menu bis nach unten scrollen und dort auf das Cover unseres Flauschkopfkanals klicken.

Und ich verrat euch was! Der Adventskalender ist erst der Anfang … aber lasst euch einfach überraschen.

Schreibt, träumt und hört schön!

Euer Sebastian

Sternenschnuppen am Schreibhimmel

Liebe LeserInnen,

74|Worte zünden Sterne. Und je leidenschaftlicher ich schreibe, desto heller beleuchten sie den Pfad, auf dem ich wandele.

Manche nennen es Morgenseiten, ich nenne es Seelenblick. Weil ich finde, dass man diese Seiten zu jeder Tageszeit schreiben kann. Mit dem Zweck, den Kopf zu entleeren und für den Tag zu erfrischen. Ich meditiere gerne, bevor ich meinen Seelenblick ins Innere wandern lasse – um entspannt und träumerisch bunte Worte in die Sterne zu schreiben. Wie ihr auf dem Bild seht, habe ich das heute wörtlich genommen. Ich habe meine Schreibsoftware so eingestellt, dass auf dem Hintergrund und Schreibfenster Sterne glänzen.

Besonders habe ich mich über Tippfehler gefreut. In den Sternen, wie ihr auf dem Bild erkennen könnt, leuchten Linien, die eher an Sternschnuppen erinnern, als an die eigene Fehlbarkeit.

Denn nur die Zeile, in der ich schreibe, ist weiß hinterlegt, der Rest des Textes verschmilzt mit dem Sternenhimmel. So lenken mich keine Worte ab, die ich vor Minuten geschrieben habe, nur eine Zeile ist wichtig. Beinahe so wie im Leben. Was besonders kostbar und zerbrechlich ist, ist dieser Moment. Das Jetzt. Das Besondere eines jeden Moments teilt Menschen nicht auf zwischen Arm und Reich, Versager und Erfolgreiche oder Kranke und Gesunde. Besondere Momente sind jedem zugänglich und wichtiger als Geld und Ruhm.

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